Oktober 2016

In Kooperation mit den Französischen Wochen Stuttgart des Institut Francais.

Félix et Jojo chantent B r a s s e n s    

 


Mit »Félix« Werner Jauch (Gesang, Gitarre) und »Jojo« Joachim Prasser (Gesang, Bass)
Georges Brassens war der produktivste Chansonnier des 20. Jahrhunderts in Frankreich. Seine Texte sind von ungewöhnlich literarischer  Qualität, seine Chansons wurden und werden bis heute von vielen Musikern aufgegriffen und in unterschiedlichen Musikstilen bearbeitet. Félix et Jojo spielen  Brassens für ein deutsches Publikum in französischer Sprache, musikalisch zwar am Original orientiert, aber oft auch in eigener Version.

Guten Abend Monsieur BREL!

Philippe Huguet singt Jacques Brel (Solo Konzert mit Gitarre)
Dieses französische Chansonprogramm  ist ein Ausnahmekonzert für und von einem Ausnahmekünstler. „Mehr als 30 Jahre ist der belgische Chansonnier Jacques Brel tot, doch seine Lieder von Liebe und Schmerz, von mahnender Sozialkritik und beißender Ironie, begeistern noch heute. Und wenn der gebürtige Franzose und ausgebildete Opernsänger Philippe Huguet die Bühne betritt, ist es so, als käme der große Künstler zurück. Huguet umgarnt sein Publikum, bringt es zum Lachen und zum Träumen."

 

September 2016

Der Kontrabass

– Monolog von Patrick Süskind –


Spiel: Benjamin Hille, Regie: Wolfgang Graczol
Ein schrulliger, einsamer Kontrabassist berichtet mit lakonischem Witz und unter steigendem Biereinfluss vom Lieben und Leiden des Orchestermusiker-Daseins. Benjamin Hille, Schauspieler und Regisseur aus Stuttgart, ehemals festes Ensemblemitglied der Theater in Heidelberg, Heilbronn und Kaiserslautern, spielt diese kluge und unverwüstliche Tragikomödie seit 2011 mit großem Erfolg auf vielen deutschen Bühnen.
"Hille redet sich in Rage, gestikuliert und entwickelt so die spannungsvolle Ambivalenz, von der Süskinds Stück lebt: Amüsement und ein leichter Grusel vor diesem unauffällig wirkenden Bündel dunkler Triebe.” (FAZ)
„Hille brilliert in diesem Solo als leicht spießiger Musiker.“ (Frankfurter Neue Presse)

 

 

November 2015

JUST A LITTLE BIT RACIST

– 16 Fragmente über Fremdsein –

Eine Theater La Lune Produktion aus Dresden

Regie: Veronika Steinböck Spiel: Julianna Herzberg & Karolina Petrova
Die Theaterproduktion hatte am 19.Nov 2011 in Dresden Premiere und ist in Zeiten von Pegida & Co so aktuell wie nie! „Haben Sie überhaupt ein Recht, in Deutschland zu sein?“, fragt ein Russlanddeutscher eine Ägypterin, kurz bevor er sie mit 16 Messerstichen tötet. Was als Wortgefecht zwischen den Schaukeln eines Kinderspielplatzes beginnt, nimmt einen zutiefst dramatischen Verlauf. Anlass zur Revolte, Anklage aber auch zur Selbstreflexion. Fragmentarisch werden jene Realitäten durchleuchtet, in denen ein solcher Mord möglich und kein isolierter Einzelfall war. Gewechselt wird der Ton, wie auch die Perspektive. Zeitungsmeldungen, klassische Texte, Berichte von Betroffenen und Straßeninterviews kommen zu Wort, sodass sich ein dichtes Geflecht aus Meinungen, Schuld und Verantwortung ergibt. Auf der Suche nach Antworten kommen wir dabei immer wieder dem kleinen Rassisten in uns selbst auf die Spur. Ohne Selbstkritik keine Veränderung!

 

November 2015

Zakuska

– Musik und Tänze aus dem Balkan –

Mit Katharina Wibmer (Geige), Frank Eisele (Akkordeon),  Daniel Kartmann (Percussion)  
Der Begriff Zakuska bezeichnet eine Art rumänisches Ratatouille und kann vielerlei Zutaten enthalten: Aubergine, Paprika, Bohnen, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch… Vielfältig und bunt ist auch die musikalische Mischung des Programms. Temperamentvoll und virtuos bieten die drei Vollblutmusiker die geheimnisvolle Musik Rumäniens dar, mühelos schwelgen sie in krummen Takten der mitreißenden Tanzmusik aus Serbien, Bulgarien und Armenien und entfalten hierbei ihren eigenen Stil in der Improvisation, der durch Einflüsse aus Sinti-Jazz, argentinischem Tango und französischer Valse Musette genährt wird.

 

Mai 2015

An die Gräser

– Gedichte und Texte aus der Westmongolei von Galsan Tschinag –

 

In Wort - Inga Hartenstein -, Bild - Hanna Beck-Kuchenmüller -  und Klang - Doris Erdmann - (Violoncello)
Der Nomadenstamm der Tuwa im Altaigebirge der Westmongolei ist die Heimat des Dichters und Schamanen Galsan Tschinag. Seine Prosa und Lyrik, die er in deutscher Sprache verfasst, verdichtet Kräfte dieses Landes, Kräfte von Erde und Himmel.
Die Sprecherin Inga Hartenstein, die Malerin Hanna Beck-Kuchenmüller und die Musikerin Doris Untch verweben an diesem Abend Worte des Windes, Bilder der Steppe und Klänge des Landes.

 

 Januar 2014

Theater: „Camille Claudel. Bildhauerin“

 

Camille Claudel, 1864 geboren, modelliert als Zwölfjährige die ganze Familie: Vater, Mutter, Bruder, Schwester. Camilles Hände beleben den Stein und die Erde. Ihr Bruder Paul, später ein großer Schriftsteller, liebt, bewundert und hasst sie zugleich. Sie ertrotzt sich ihren Weg als Bildhauerin, zum Entsetzen der Mutter.
In dieser Inszenierung (Julian Knab) wird Camille Claudels Innenleben (grandios gespielt von Janna Wagler) in all seiner Brüchigkeit dem Publikum auf erschütternde und faszinierende Weise nahe gebracht.